Bevor ich den Beitrag geschrieben habe, habe ich auf Instagram in meiner Story gefragt, wer denn weiß, was Transformation bedeutet. Viele klickten den Button “Ja, weiß ich”.

Als ich nachfragte, ob sie mir ein Beispiel aus ihrem Leben nennen könnten, da war es recht ruhig. Der Begriff Transformation ist geläufig, doch Beispiele dazu konnten mir nur wenige nennen. Bei meiner Recherche im Internet habe ich keine konkreten Transformationsbeispiele gefunden.

Ich habe Google gefragt, was Transformation ist und Wikipedia brachte die Antwort. Laut Wikipedia ist Transformation aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Prozess der Veränderung, vom aktuellen Zustand (IST) hin zu einem angestrebten Ziel-Zustand in der nahen Zukunft. Eine Transformation repräsentiert einen fundamentalen und dauerhaften Wandel.[1

Okidoki. In den folgenden Beispielen gehe ich auf unterschiedliche menschliche Transforrmationen ein. Doch eins vorab. Die Transformation zu beschreiben ist fast ein Pappenstiel. Die Transformation zu durchlaufen ein Kraftakt.

Also fangen wir an.

Transformation von einer schlechten zu einer guten Gewohnheit – Vom Raucher zum Nichtraucher

Auch das ist eine Transformation. Ich transformiere eine “schlechte” Gewohnheit, in eine “gute” Gewohnheit.

Gewohnheiten sind Verhaltensweisen, die Menschen aber auch Tiere regelmäßig in einem stabilen Kontext ausüben, ohne viel darüber nachzudenken oder abzuwägen, und meist auf Entscheidungen basieren, die Menschen einmal bewusst getroffen haben (Stangl, 2021).

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2021). Stichwort: ‘Gewohnheit’. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: https://lexikon.stangl.eu/6140/gewohnheit (2021-02-08)

Ist -Zustand: 10 Zigaretten am Tag. Morgens stehst du auf, machst dir einen Kaffee und rauchst eine Zigarette. Wenn du nicht mehr weiterkommst, dann greifst du zur Zigarette und machst eine Pause. Nach dem Mittagessen rauchst du eine Zigarette um das Völlegefühl zu minimieren. Die Abhängigkeit kontrolliert und führt dich. Es sind Gewohnheiten, Verhaltens- und Gefühlsmuster, die du unterbrechen und verändern solltest. Du fühlst dich ständig schlapp. Bist außer Atem, wenn du Treppen steigst.

Ziel-Zustand: 0 Zigaretten. Gut in den Tag starten. Meditieren oder joggen. Mit einer guten Laune in den Tag starten. Bewusst und selbstbestimmt Pausen in den Alltag integrieren (Tipp: Pomodorotechnik). Dinge tun die dir gut tun. Nach dem Mittagessen spazieren gehen. Achtsamkeit in den Tag integrieren. Gesund und fit fühlen.

Um das zukünftige ICH zu erreichen, ist es notwendig deine Verhalten-, Gefühls- und Denkmuster zu verändern. In 2016 habe ich innerhalb 5 Tagen das Rauchen aufgehört. Mein Statement an dem Abend: So, ich habe nun das Rauchen für mein Leben lang aufgehört. Das ist echte Transformation. Warum konnte ich das tun? Weil es auf meine Lebensvision einzahlt. Wie ich vorgegangen bin, kannst du hier nachlesen.

 

Transformation vom unter “Druck setzen” zur Leichtigkeit

Das ist etwas, dass einige Frauen, die ich begleitet habe und begleite immer wieder sagen. Sie fühlen sich unter Druck gesetzt und möchten ein leichteres und unbeschwertes Leben oder Business. Oftmals sind es Karrierefrauen, die einen unglaublich guten Job hatten. Aufgrund von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder aus eigenem Entschluss eine Zeit lang zu Hause bleiben, um für das oder die Kinder da zu sein. Dann machen sie sich selbstständig. Setzen sich aufgrund ihrer ambitionierten Ziele ziemlich unter Druck und schwubs, befinden sie sich ziemlich im Hamsterrad. Zweifeln an sich und ihren Fähigkeiten.

Ist-Zustand (Heutiges ICH): Karrierefrauen, sie sehen das Große und Ganze und haben in ihrem beruflichen Leben unglaubliche Ziele erreicht. Sie glauben alles alleine schaffen zu müssen. Sie sehen kaum ihre Erfolge. Sie setzen sich unter Druck. Sind Perfektionisten. Kommen nicht in die Umsetzung. Machen sich klein. Das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen ist angeknackst. Verharren in Angst, weil sie sich selbst nicht wert schätzen. Fühlen sich als Versagerin. Denken sie können nichts.

Ziel-Zustand (Zukünftiges ICH): Erfolgreiche Selbstständigkeit. Finanziell unabhängig. Eigenständig. Sieht die Erfolge. Agiert selbstbewusst und erkennen ihren Wert. Sie kommen ins MACHEN. Sind mutig. Gehen selbstsicher voran. Haben ein gutes Selbstwert-Gefühl entwickelt. Sehen sich als erfolgreich an. Wissen, dass sie unglaublich viel Erfahrung und Kompetenz haben. Sie sind sich sicher, dass sie alles schaffen können.

In diesem Fall wird das Selbstbild verändert. Die negativen Gedanken, die die Frauen begleiten kommen oftmals aus der Kindheit oder hat sich im Laufe der Zeit entsprechend entwickelt. Um ein erfolgreiches Business auf die Beine zu stellen oder zu führen, ist ein gesundes Selbstbild notwendig.

 

Money, Money, Money – Wie denkst, fühlst und verhältst du dich in Sachen Geld?

Das ständige Geldthema. Und auch hier geht es um innere Strukturen und Muster, die wir uns bewusst machen, um sie dann zu verändern. Das bedarf an eigener Beobachtung – Selbstreflektion. Wir, Du und ich wurden von so vielen Einflüssen in unserem Geldbewusstsein geprägt. Manchmal wird einem ganz schlecht, was da alles so in uns schlummert. Und auch hier brauchen wir Klarheit darüber, wie wir ticken. Um es dann im zweiten Schritt zu verändern.

Ist-Zustand: Die Person denkt über Geld folgendes: Geld braucht kein Mensch. Geld ist schlecht. Geld verdirbt den Charakter. Geld erhält man durch harte Arbeit. Du fühlst dich schlecht, wenn du Rechnungen in deinem E-Postfach oder im Briefkasten erhältst. Oder selbst Rechnungen schreiben “musst”. Du redest nicht über das Geld, denn das gehört sich nicht. Du hortest es für schlechte Zeiten.

Ziel-Zustand: Positives Geld-Mindset: Geld ist toll. Geld hilft mir meine Ziele, Wünsche und Träume zu erreichen. Mit Geld kann ich andere unterstützen. Mein Business zum wachsen bringen. Du öffnest den Briefkasten und bist dankbar für die Rechnungen, denn dahinter verbergen sich meistens Menschen, die dir etwas gutes getan haben. Du freust dich, die Rechnungen zu bezahlen oder selbst Rechnungen zu schreiben. Geld ist für dich eine wundervolle Sache und du redest offen und mit einem positiven Gefühl über das Thema Geld.

Von einem negativen zu einem positiven Geldbewusstsein. Es zahlt auf deine Zufriedenheit ein, aber auch auf deine Zuversicht. Du machst deine Gefühle nicht abhängig vom Umsatz.

 

Die körperliche Transformation – die sich viele zu Beginn eines jeden neuen Jahres wünschen.

Bei der körperlichen Transformation geht es, um den körperlichen Zustand im Heute, der in einen Ziel-Zustand transformiert werden soll.

Ist-Zustand heute: 58 kg, Körperfettanteil 30, schwabelliger Bauch, lockere Oberarme, Schmerzen im Rückenbereich und 10 Liegestützen möglich.

Ziel-Zustand: 55 kg, Körperfettanteil 20,  leichter Ansatz eines Sixpacks, muskulöse Oberarme, keine Schmerzen mehr im Rückenbereich und 40 Liegestützen.

Wenn du es schaffst, diesen neuen Zustand, dauerhaft, bis an dein Lebensende zu halten, dann kann man von einer Transformation sprechen. Um diese körperliche Transformation zu schaffen musst du an und mit dir arbeiten. Wie bei den o.g. Beispielen auch. Du solltest an deinem Mindset arbeiten. Das richtige Mindset lässt dich deine Ziele leichter und schneller erreichen. Und noch eine wichtige Sache. Eine höhere Vision zu definieren hilft dir dabei, wirklich zu transformieren.

 

Von der Unklarheit zur Klarheit im Leben – oder von der Orientierungslosigkeit zur Orientierung

Klarheit. Eine meiner ersten Kundinnen sagte einmal zu mir. Iris, wenn ich bei dir war, dann bin ich mir klar. Du gibst mir die Klarheit, die mir fehlt. Daran erinnerte ich mich Jahre später und es entstand die Klarheitsförderin. Viele Frauen kommen zu mir, weil sie Klarheit und Orientierung suchen. Klarheit darüber was sie wollen, wirklich wollen.

Ist -Zustand: Du fühlst dich orientierungslos und bist unruhig. Dein Leben fühlt sich sinnlos an. Du hast unglaublich viele Ideen, doch das Richtige war bisher noch nicht dabei. An einem Tag geht es dir gut, am nächsten Tag fühlst du wieder die Unruhe. Gerne möchtest du loslaufen, doch irgendwas hält dich zurück. Du weißt, da gibt es noch MEHR im Leben, doch es bleibt im Verborgenen.

Soll-Zustand: Du bist angekommen und fühlst dich im sicheren Hafen. Du hast die Sinnhaftigkeit für dich arbeitet. Du weißt wofür (Mission) du hier bist. Du fühlst dich gut und wohl. Du weißt welche Richtung du marschieren willst. Du glaubst an dich und deine Mission. Du hast eine glasklare Lebensvision für dich und dein Leben erarbeitet.

Über welche Transformation kannst du berichten? Ich freue mich auf einen Kommentar.

Deine Iris

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