Ich hätte nie im Leben geglaubt, dass mich meine Glaubenssätze derart beeinflussen können. Einzelne Sätze und Wörter beeinflussen unsere Gefühle und unser Verhalten! Schon dieses Wissen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir können gute Glaubenssätze, die uns im Leben fördern, forcieren und negative Glaubenssätze verändern!

Kürzlich habe ich mit einer Mompreneur gechattet, sie bringt ihre Tochter immer recht spät in den Kindergarten. Im Dialog habe ich geschrieben, dass einer meiner Leitsätze „Der frühe Vogel fängt den Wurm” ist. Ein weiterer Glaubenssatz, den ich sehr oft nutze, ist: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“.

Forciere deine positiven Glaubenssätze, denn du handelst danach!

Diese globalen Sätze nutzen du und ich. Sehr oft handeln wir auch danach. Die oben genannten Sätze sind positive Sätze, die meine Persönlichkeit positiv beeinflussen. Mittlerweile gehe ich intensiver im Gebrauch dieser Sätze vor. Ich schreibe sie mir auf und hole sie mir immer wieder ins Gedächtnis. So auch folgenden Satz: „Nach einem Tief, kommt immer ein Hoch“ oder „Wenn ich was will, dann schaffe ich es auch“. Diese beiden Sätze bestärken mich und sind wichtig für meine Selbstständigkeit.

Analysiere deine hemmenden Glaubenssätze!

Doch es gibt leider hemmende Glaubenssätze, die man sich im Laufe der Zeit angeeignet hat, durch eigene Erfahrungen, negative Situationen und durch andere Meinungen. Du glaubst an diese Sätze und du handelst auch danach. Diese lähmenden Glaubenssätze sind gefährlich und können dein Leben ziemlich negativ beeinflussen. Aus diesem Grund solltest du diese Glaubenssätze unbedingt eliminieren.

Einer meiner Glaubenssätze war zum Beispiel „Wenn ich in einer Großstadt lebe, dann habe ich bessere berufliche Entwicklungsmöglichkeiten trotz der Kinder“. Dieser Satz hat mich gelähmt. Welche Auswirkungen hatte dieser Satz auf mein Gefühlsleben und auf mein Verhalten? Ich habe der Großstadt nachgetrauert, ich habe die ländliche Region verdammt, ich habe mich benachteiligt gefühlt, bis hin zum Selbstmitleid. Der Satz hat mich regelrecht in meinem Handeln eingeschränkt. Ich habe von der Großstadt geschwärmt. Wie toll es dort ist, dass die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten viel besser sind und die Unternehmen fortschrittlicher. Ich habe anderen Menschen, die in der Region leben, durch die Blume gesagt, dass die Region unterentwickelt ist und die Menschen entsprechend!

Verändere deine negativen Glaubenssätze, denn du handelst danach!

Hör auf deine Sätze und auf deine Gedanken! Verändere die negativen Glaubenssätze in Positive! Verinnerliche, welche negativen Auswirkungen diese hemmenden Glaubenssätze auf dich und andere haben! Dann verwandle den Satz in einen positiven Satz. Ich habe den negativen Glaubenssatz in folgenden positiven Satz umgeschrieben: „In Rottweil wachsen unsere Kinder in einer lebenswerten Region auf, können die Natur voll und ganz genießen, sich frei bewegen, mit Omas und Opa aufwachsen und ich kann das Internet dazu nutzen, meine persönliche und berufliche Entwicklung voranzutreiben.“ Hört sich doch schon ganz anders an, oder? 

Du hast bestimmt auch tolle, positive Glaubenssätze! Nutz diese für dich und hol sie dir immer wieder ins Gedächtnis. Doch das Wichtigste: Nimm deine negativen und verändere sie in positive Glaubenssätze!

In einer Gruppe habe ich viele selbstständige Mütter nach ihren Glaubenssätzen gefragt. Sie haben mir folgende Sätze mitgeteilt. Es sind eher globale Glaubenssätze, doch wir nutzen diese ebenfalls tagtäglich. Die Liste werde ich immer wieder aktualisieren. Welche positiven Sätze nutzt du für dich? Ich freue mich über deinen Kommentar und werde den Satz mit aufnehmen!

Glaubenssätze, die dir Gutes tun:

  • Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
  • Wenn dir jemand sagt, das geht nicht, dann spricht er über seine Grenzen, nicht deine.
  • Lieber etwas riskieren, als ewig zu bereuen, sich nicht getraut zu haben.
  • Alle sagten: “Das geht nicht!” Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s einfach gemacht.
  • Wer viel beginnt zu gleicher Zeit, macht alles halb und nichts gescheit.
  • I´m not what happend to me. I am what I choose to become!