Ich liebe es meine Zeit in der Natur mit und ohne meine Kinder zu verbringen. Dort kann ich abschalten und Kraft tanken. Für mich ist jeder Ausflug in die Natur eine willkommene Auszeit und aber auch eine Inspirationsquelle für mein Business. Am liebsten würde ich ja irgendwo an einem See oder Meer mit Bergen um mich herum leben. Die Berge straheln so viel Kraft aus und die Wälder Ruhe.
Letztes Wochenende haben wir wieder in der Natur verbracht. Im und an Seen. Im Wald. Am Fluss. Und sind dann noch von einem Gewitter überrascht worden.

Auf einmal wurde es Dunkel und wir gerieten in ein heftiges Gewitter

Am Sonntag gerieten wir unerwartet in ein heftiges Gewitter in der Schlichemklamm. Adventure pur. Nicht ganz ungefährlich. Wir waren in der Schlichemklamm in Dietingen/Irslingen Richtung Epfendorf unterwegs. Meine Kinder, meine Eltern und ich. Freunde hatten abgesagt.
Ich wusste, dass um ca. 14 Uhr ein Gewitter auf uns zu kam. Aus diesem Grund gingen wir bereits um 11:00 Uhr los.
Ich liebe die Schlichemklamm. Für mich Erholung pur und für die Kids ein toller Naturspielplatz. Dieses Mal hatte die Schlichem recht viel Wasser aus diesem Grund musste die Flussbettwanderung ausfallen. In der Schlichem selbst gibt es einzelne “Wasserbecken”, die zum Baden einladen. Das haben meine Kinder auch getan. Ich dieses Mal nicht, da meine Eltern mit dabei waren.  Während ich meine Kinder im Auge hatte, beachtete ich das Wetter bzw. den Himmel nicht und bekam auch nicht mit, dass das Wetter schlechter wurde.
 
 
 
 
Erst, als es auf einmal schnell dunkel wurde. Da ich wusste, dass ein Gewitter auf uns zukam sagte ich zu meinen Mädels: Zieht euch schnell an, wir müssen sofort gehen. Während sie sich umzogen, fing es auch schon leicht an zu tröpfeln. Schnell machten wir uns auf den Weg in Richtung Auto. Andere packten, als wir gingen, erst das Vesper aus 😉.
Während wir zurück liefen, fing es auch zu donnern an. Meine Kinder hatten bereits Angst und liefen schneller. Immer wieder mussten wir halt machen, da meine Eltern etwas langsamer liefen. Verständlich mit 76 und 80 Jahren. Mittlerweile wurde es mir ehrlich gesagt auch etwas mulmig. Als es noch stärker anfing zu regnen und es donnerte brachten wir uns in einer Hütte in Sicherheit. Ob diese einen Blitzableiter hatte, kann ich nicht sagen. Es schien uns die sicherste Variante. Denn der Regen wurde immer stärker und es hagelte dann auch tischtennisballgroße Hagelkörner.
 
 
Kurz gesellten sich weitere 4 Personen zu uns, die dann nach kurzer Zeit wieder los liefen, da sie von der Tochter abgeholt wurden. Ich habe gefragt, ob sie mich vielleicht zum Auto mitnehmen konnten, doch sie hatten nur jeweils 2 Plätze frei…
Je länger es regnete, umso mehr Sorgen machte ich mir, ob der Weg überhaupt noch begehbar für meine Eltern war. Der Himmel war auf einer Seite auch nicht mehr so dunkel, wie vorher. Ich entschloss mich loszulaufen. Der schmale Wanderweg war voller Wasser und sehr matschig. Teilweise versank ich knöcheltief im Matsch. Das Wasser floss teilweise vom Weg in die Schlichem. Da ich nicht wusste, wie lange der Regen noch anhalten würde, lief ich zurück und informierte meine Eltern und Kinder darüber. Ich empfahl ihnen auch gleich los zu laufen und unter der überdachten Brücke, die bald kommen würde, auf mich zu warten.
 
Als ich wieder los lief hatte der Regen und Hagel inzwischen etwas nachgelassen. Das Gewitter zog langsam weiter.  Auf dem Weg zum Auto, sah ich wie sich ein kleiner Nebenfluss seinen Weg neben dem Flussbett bahnte. Das Wasser rann an manchen Stellen die Straße herunter. Ich fuhr meinen Eltern und Kindern entgegen und sammelte sie auf dem Weg ein. Glücklich saßen wir alle gesund und völlig durchnässt im Auto. Ich war wirklich froh über diesen Ausgang.
 

Straßen und Felder überschwemmt mit Wasser

Auf dem Weg nach Hause sahen und fuhren wir über überschwemmte Straßen. In einer Ortschaft waren die Gärten und Höfe weiß bedeckt vom Hagel. Bei weitem nicht so schlimm, wie in Ahrweiler. Für meine Kinder ein beeindruckendes Erlebni und die Erkenntnis, wie schnell es gehen kann und welche Kraft und Macht die Natur auf uns Menschen hat.
Das sind Momente und Situationen von denen sie lernen können (ich auch 😉) und an die wir uns noch lange erinnern werden.

Den Sonntag gemütlich ausklingen lassen

Nach diesem nassen Ausflug gab es dann erst mal ein heißes Bad für die Kids zum Aufwärmen. Danach durften die Kids auf ihren Tablets einen Film anschauen und ich habe weiter an meinen Modulen für mein Jahresprogramm auf das ich mich unglaublich freue und im Herbst kommen wird gearbeitet und gebrainstormt.
Insgesamt hatten wir ein wundervolles Wochenende, das am Freitagabend mit einer leckeren Pizza und einem Plausch mit einer Nachbarin eingeläutet wurde. Am Samstag ging es nach Salem an den Schlosssee bei über 30 ° C , wo wir das Piratenschiff erkundschafteten 😉.
 
 
 
Gegen Abend fuhren wir nach Sipplingen an Bodensee und genossen den Sonnenuntergang vom Wasser aus. Meine Kids übten den Kopfsprung ins Wasser und ich schwamm ein paar Runden im Bodensee.
Diese 3 Ausflugsziele kann ich euch bei schönem Wetter 😉 absolut empfehlen:
  • Salem Schlosssee
  • Sipplingen Bodensee
  • Schlichemklamm in Irslingen/Dietingen oder Epfendorf
 
Liebst du es auch in der Natur zu sein?

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