Seit Tagen überlege ich, ob ich mich der Blogparade “Killen graue Haare das Business von Frauen” von Renate Schmidt anschließen soll. Und heute habe ich mich dazu entschlossen. Ich mach mit bei der Blogparade. Quasi auf den letzten Drücker. Warum ich mich entschieden habe darüber zu schreiben? Weil ich selbst neugierig war, welche Gedanken aus mir heraussprudeln und neuen Erkenntnisse ich für mich gewinnen kann.

Die folgenden Fragen von Renate habe ich für mich als Inspiration genutzt. Die Antworten dazu, wirst du mehr oder weniger im Text finden.

Was ist deine Erfahrung? Killen graue Haare dein Business?
Was sind deine inneren Dialoge in Hinblick auf das Thema?
Das erste graue Haar.
Färben oder zeigen?
Grau bei Männern = Seniorität, Grau bei Frauen = Leistungsabfall und Altern?
Wie ist dein eigener Umgang mit den grauen Haaren?

Sind graue Haare ein Business-Killer?

Killen graue Haare mein Frauen-Business. Ganz ehrlich. Über diese Frage habe ich noch nie nachgedacht. Und ja, ich habe mich über meine ersten grauen Haare aufgeregt, weil es dazu gehört ;-). Weil alle Frauen um mich herum, über ihre grauen Haare geklagt habe. Und da habe ich eben in das Klagelied eingestimmt. Total bescheuert. So im Nachhinein.

Mittlerweile sehe ich meine grauen Haare als Bereicherung. Denn je weißer (grauer), desto weiser. ;-).

Wenn ich an graue Haare, Business und Weisheit denke, fallen mir folgende Personen ein

Und während ich die ersten Zeilen schreibe, ploppen Bilder, Fragen und ein Dialog in meinem Kopf auf. Kopfkino.

Was mag sie wissen, die Renate? Was meint sie mit den grauen Haaren? Ist damit auch das Alter gemeint? Bestimmt. Dann würde ich sogar behaupten, dass die älteren Menschen benachteiligt werden. So, wie Karrierefrauen die Mütter werden auch, sehr oft (anderes Thema). Wenn ich über die Benachteiligung nachdenke, dann geht es eher, um das Angestellt sein. So habe ich zumindest das Gefühl und den Eindruck.  Als ich auf der Karriereleiter im Angestelltenverhältnis zwischen 25 und 35 Jahren in unterschiedlichen Unternehmen stand, waren mir manche ältere Damen und Herren ein Graus. Ich persönlich empfand sie als unflexibel. Engstirnig. Voreingenommen.

Nicht alle. Überlege ich. Je nach dem in welchem Unternehmen und Umfeld ich mich bewegt habe. Und, um welche Persönlichkeiten es sich handelte.

Bei diesen Überlegungen fallen mir spontan zwei Personen ein, die ich während meinem Angestelltenverhältnis bei Burda kennenlernen durfte. Zwei selbstständige Männer, an die ich mich genre erinnere. Beide hatten graue Haare. Der eine wurde später mein Chef. Ich habe viel Zeit mit ihm in Projektbesprechungen und bei Fahrten im Auto verbracht. Er war ein sehr charismatischer Mensch. Für mich damals ein Vorbild. Weil er mit seinen 50 Jahren unglaublich offen und flexibel war. Er Menschen sehr respektvoll und wertschätzend behandelte. Mit seinem Wissen und seiner Führungspersönlichkeit übernahm er selbstbewusst das Steuer. Er brachte es fertig eingefahrene Laber Rhabarber Meetings durch sein Erscheinen in Mini-Workshops umzuwandeln und ein Ergebnis zu erzielen.

Und dann denke ich an einen weiteren Menschen: Meine Oma. Eine sehr charismatische und weise Frau. Seit ich sie kannte hatte sie graue Haare. Sie bereicherte 13 Jahre lang mein Leben. Sie war Mutter von 4 Kindern und 9 Enkelkindern. Sie war eine starke und mutige Frau. Leitete als junge Frau eine Küche in der Schweiz und hatte spannende Geschichten zu erzählen. Kurzum sie hatte ein turbulentes Leben. Ihre Söhne und ihre Tochter, meine Mama, leiteten gemeinsam ein Kuntstoffspritzuguss-Unternehmen . Als meine Oma noch lebte, spielte sich sehr viel bei uns zuhause ab.

Und wer, meiner Ansicht nach bei dieser Diskussion nicht fehlen darf ist Greta Silver. Sie macht es vor. Sie zeigt, dass die grauen Haare kein Problem sind. Dass das Alter kein Hindernis mehr ist, ein finanzstarkes Business aufzubauen. Sie ist Bestseller Autorin, Youtuberin (so genial), Markenbotschafterin (noch genialer), Keynote-Speakerin für die Wirtschaft und eine Frau, die in ihrem Alter eine unglaubliche Lebensfreude versprüht.

Und für mich ein Vorbild.

Und die Antwort auf die Frage: Killen meine grauen Haare mein Business?

NEIN. Nope. Nö. No. Nao. Nej.

Ich sehe keine Nachteile für mein Business, sondern unglaubliche Vorteile. Vom Intellekt bis hin zur Schönheit.

Zum einen, habe ich viel mehr Erfahrung als andere “jüngere” Menschen, und zum anderen, glaube ich, dass wir je älter wir werden die Dinge differenzierter betrachten. Ich war in 23 Ländern auf der ganzen Welt. Habe tolle Online Projekte in Unternehmen leiten dürfen. Ich habe während meiner zweiten Elternzeit mein Business schnell mal auf die Beine gestellt und das unter “erschwerten” Bedingungen. Höhen und Niederlagen erlebt und bin dadurch persönlich gewachsen.

Ein Business auf die Beine zu stellen bedeutet, dass man sich persönlich weiterentwickeln muss, sonst gehst du unter. Im Online Business noch mehr, als im Offline Business. Im Online Business werden innere Grenzen gesprengt. Da heißt es raus aus der Komfortzone. Denn zu einem Online Business gehört die Selbstvermarktung. Und das fällt vielen schwer.

Ich habe in den letzten Jahren so unglaublich viel gelernt. In ganz unterschiedlichen Bereichen. Vom Aufbau einer Webseite. Schreiben von Blogbeiträgen. Launchen von Produkten. Führen von erfolgreichen Verkaufsgesprächen. Durchführung von Online-Workshops mit mehr als 180 Personen. 1:1 Mentoring-Programmen. Erstellung von Content. Erstellen von Selfies mit dem Smartphone. Veröffentlichen von Beiträgen auf unterschiedlichen sozialen Plattformen. Erstellen von Facebook Ads. Aufbau einer Mailingliste. Schreiben von Newslettern. Positionierung. Persönlichkeitsentwickung. Spiritualität. Mindset. Innere Klarheit. Und ich könnte noch 100 andere Dinge aufzählen. Meine grauen Haare spiegeln mein Wissen und meine Weisheit wieder.

Meine grauen Haare sind mein Markenzeichen, das bin ich! Und der rote Lippenstift gehört auch dazu.

Ich fühle Fülle, anstatt einen Leistungsabfall

Ob ich einen Leistungsabfall spüre, fragt Renate. Gute Frage. Ich merke, dass ich achtsamer werde. Achtsamer mit mir und meinem Business umgehe. Ich mir Auszeiten gönne, wenn ich einen Leistungsverkleinerung verspüre. Und ich mir gut überlege, mit welchen Themen ich mich beschäftige. Denn diese Themen binden meine Gehirnkapazität und sollten auf meine Ziele, Wünsche und Träume einzahlen.

Ich liebe mein Business, denn ich bewirke damit unglaublich viel, bei den Menschen. Ich bin hochkonzentriert in Business Workshops und rufe mein Wissen ab. Fühle mich in Menschen hinein. Ziehe ihnen die Informationen quasi aus der Nase und bringe sie auf das Papier. Und ja, ich nehme wahr, dass diese Workshops einiges abverlangen. Aber das war auch früher schon so. Ich glaube ich nehme es heute nur aufmerksamer wahr.

Was ich vor allem fühle ist Fülle. Fülle in meinem Leben und meinem Business. Und das fühlt sich richtig gut an. Und nein, das hat nichts mit meinen grauen Haaren zu tun, sondern dies erreiche ich durch die Arbeit mit und an mir selbst.

Ich fühle mich attraktiv mit meinen grauen Haaren

Ja, ich fühle mich attraktiv mit meinen grauen Haaren. Ich mag mich, so wie ich bin. Mit meinen grauen Haaren. Und ja, ich habe Glück mit meinen Haaren. Es sind viele und dicke, aschblonde Haare. Und da fallen die grauen Haare wirklich nicht so auf. Natursträhnen. Grau. Braun. Blond.

Ob sich das Färben für mich erledigt hat? Keine Ahnung. Ich weiß es schlichtweg nicht. Wenn ich Lust habe, dann mache ich es. Markenzeichen hin oder her. Was mich jedoch davon abhalten wird ist mein Umweltbewusstsein.

Und wie siehst du das Thema? Lohnt es ich darüber zu schreiben oder zu reden?

Deine Iris

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