Im Herbst war ich zum zweiten Mal Teilnehmerin bei einem Selfie Kurs. In diesem Selfie Kurs lernte ich, wie ich selbst schöne Fotos von mir, während der Arbeit oder unterwegs mit meinem Smartphone machen kann.

Ich lernte die Tipps und Tricks beim Posen. Wie ich mit dem Licht umzugehen habe. Vor allem aber wurde mein Auge trainiert, um gute von schlechten Fotos zu unterscheiden. Und letzteres, gibt es viele in den sozialen Kanälen. Auch von mir.

Gerade für selbstständige Unternehmerinnen, die eine Personenmarke aufbauen und sich selbst vermarkten ist die Kommunikation in den sozialen Kanälen wichtig. Und kommunizieren tun wir, du und ich, eben auch mit unseren Selfies. In unseren Stories und auf unserem Blog. Meistens mit Bildern. Mit unseren selbst erstellten Bildern, denn sehr oft haben wir keine Fotografin in DEM wichtigen Moment an der Hand.

In diesem Erfahrungsbericht möchte ich dich in die Selfie-Queen Welt für Business Frauen entführen. Dir die Angst vor Selfies nehmen und dich animieren, deine Schokoladenseite mit Selfies zu zeigen.

Am Ende stelle ich dir meinen “Selfie Teacher” vor. ;-), Alma vor bei ihr habe ich gelernt anmutige Bilder für mein Business von mir zu machen.

Mindsetshift – gute Selfies sind doch nicht so leicht zu machen

Alles ist ein Prozess. Als ich im Frühjahr Speakerin bei einem Event mit vielen Fotografinnen war fing der Mindset Change an. Ich sah den Unterschied zwischen den Fotos der Fotografinnen und meinen Fotos. Wir alle nutzten Smartphones. Mein Fazit: Ich muss mir unbedingt ein neues Smartphone kaufen.

Damals war mir nicht bewusst, dass es vielleicht an dem Know-how und den Handgriffen lag, die die Fotografinnen anwendeten.

Wirklich bewusst wurde mir dann die Notwendigkeit einen Selfie Kurs zu buchen, durch eine Kundin. Die Fotografin wollte einen Selfie Kurs für Mütter entwickeln. Ziel des Kurses war, dass die Mütter von ihren Babies und Kindern zukünftig schönere Fotos machen und Erinnerungsalben anlegen können. (Du willst als Fotografin dein Business digitaliseren? Dann schreibe mir eine Nachricht!)

Während den Detailgesprächen, hatte ich auch immer wieder AHA-Momente. Und nach und nach wurde mir klar, es liegt nicht nur am Smartphone, sondern am Anwender. 😉

Ich sah den Need. Ich fragte sie, ob sie einen Selfie Offline Workshop für selbstständige Frauen bei mir in Rottweil leiten möchte. 6 Frauen habe ich angeschrieben, 4 Frauen haben bei ihr gebucht.

Lange Zeit dachte ich, es ist nicht schwer mit dem Smartphone ein Selfie zu machen. Man braucht ja nur sein Gesicht in die Kamera halten und auf den Auslöser drücken. ;-).

Das stimm ja auch. Aber es ist schwer anmutige und ansprechende Bilder zu machen, die auf dein Branding als Business Frau einzahlen.

Dein Otto-Normal-Auge sieht den Makel nicht

Es kommt, wie immer, auf den Blickwinkel des Betrachters an. Und der kann entweder gut oder schlecht sein. Lass es mich mal so ausdrücken.

Eine Fotografin oder ein Fotograf mit einem geschulten Auge bekommt bei manch einem Bild auf Insta und Co. bestimmt Plaque und schämt sich fremd.

Ein Otto-Normal-Smarthphone-Nutzer ohne geschultes Auge ist womöglich total stolz auf das Bild, das er eben auf Instagram hochgeladen hat. Obwohl dem Menschen gerade eine Pflanze oder ein Ast aus dem Kopf wächst ;-).

Das ist wie bei DSDS, manche Sängerinnen und Sänger überschätzen sich selbst. Manchmal leider auch die Eltern der Kinder, weil sie einfach ein Otto-Normal-Gehör haben. Und alles gut finden, was ihre Kinder so machen, sogar das schlechteste Gejaule.

Dieses Bild entstand vor dem Sophisticated Selfie Kurs. Ich fand das Bild ganz gut. Denn mein Otto-Normal-Auge sah keinen Makel. Siehst du den Makel? Dann schreibe gerne in das Kommentarfeld.

 

Wie schwer es ist gute Bilder von sich zu machen, wusste ich erst nach dem Kurs!

Seit Jahren renne ich also mit dem Smartphone durch die Gegend und mache Selfies. Doch so richtig getraut habe ich mich nie, meine Selfies auf Insta und Co. zu teilen.

Und ja, bei manch einem Bild kam mir sogar das große K…. Sehe ich wirklich so sch… aus. Das Doppelkinn. Der Busen ist so groß, zu klein, zu spitzig oder was weiß ich. Der Bauch zu groß oder zu rund. Die Augen strahlen nicht, wie sonst. Schauen nicht in die Kamera. Oder das eine Lid hängt stärker nach unten, als das andere. Das Bild ist zu dunkel. Die Augen sind zugekniffen. Die Falten am Hals oder an der Wange sichtbar. Oh Gott, und da noch so ein mega Pickel.

Und genau solche Bilder machen was mit dir.  Du findest dich unattraktiv und dein Selbstbewusstsein sinkt. Kein gutes Gefühl für eine Business Frau. Autsch.

Womöglich stimmt es gar nicht, dass du nicht gut aussiehst. Sondern, du hast dich einfach nur ins falsche Licht gerückt. Blöd. Nicht wahr. Braucht kein Mensch, vor allem wir ambitionierte Frauen nicht!

 

Der Termin bei der Fotografin/Fotograf war für mich, wie für manchen der Termin beim Zahnarzt.

Und ja, was soll ich sagen. Natürlich habe ich Fotos bei professionellen FotografInnen machen lassen. Doch es musste immer schnell gehen. Richtig Lust hatte ich nie. Und ich fand mich so gar nicht fotogen. Vor allem habe ich mich vor der Kamera nie wohl gefühlt. Es nervte mich richtig einen Termin zu vereinbaren, um Fotos für meine Webseite und die sozialen Kanäle zu machen.

Zum einen, fühlte ich mich nicht wohl, zum andern hatte ich das Gefühl, dass sie einfach nur fotografierten. Ok, sie fragten mich für was ich die Bilder brauche, doch mehr auch nicht. Und ich fühlte mich dann ziemlich unwohl, wenn ich irgendwelche Posen machte. Das war für mich auch der ausschlaggebende Punkt, mehrmals den Fotografen zu wechseln, denn ich fühlte mich nicht wohl. Und das ist die Voraussetzung für gute Bilder.  Egal, ob vom Fotografen oder von dir.

Ich bin nicht fotogen

Das dachte ich lange Zeit. Das stimmt aber nicht. Alma hat dieses Thema während unserer Podcastfolge “Sophisticated Selfies for Bsuiness Women” mit Alma Johanns angesprochen. Es geht ganz vielen Menschen so, meinte sie. Wenn MitarbeiterInnen von Unternehmen ein Fotoshooting mit ihr hatten war der erste Satz zu ihr:  Oh Gott, ich habe gar keine Lust, vor allem bin ich gar nicht fotogen. Und das stimmt. Als ich dmals bei meinem Arbeitgeber als Business Consultant ein Fotoshooting hatte, habe ich etwas ähnliches zum Fotografen gesagt.

Meine Sichtweise “Ich bin nicht fotogen” und “Ich fühle mich vor der Kamera nicht wohl” hat sich seit dem Besuch des Sophisticated Selfie Kurses von Alma (Affiliate Link) verändert.

Zum einen, weiß ich heute woran es lag, dass ich dachte ich bin nicht fotogen und, zum anderen übe ich mich seit dem immer wieder vor meiner Selfie-Kamera. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Oder?

Best of Selfies von Iris Weinmann

Beide Selfie Kurse, die ich besucht habe, haben ihre Daseinsberechtigung. In dem einen Selfie Kurs ging es eher um nützliche Techniktipps und Tricks. Um den Lichteinfall und die Linse. Eher für Technikbegeisterte.

Bei Alma, im Sophistcated Selfie Programm, ging es letztendlich darum, das Auge zu schulen. Gute Bilder von schlechten Bildern zu unterscheiden. Den Hintergrund. Das Posen. Sich ins richtige Licht setzen. Licht und Schatten. Aber auch um ausdrucksstarke Bilder. Emotionen.

Randbemerkung: Ich werde mit meinem Smartphone nie eine Business Fotografin/ einen Fotografen ersetzen können. Aber ich werde anmutige Bilder von mir auf den sozialen Kanälen teilen können, die nicht wie Kraut und Rüben aussehen.

     

 

Bei den Selfies kommt es vor allem auf das Licht an

Klarheit, Freiheit und Unabhängigkeit sind für mich wichtige Werte. Vielleicht liegt es daran, dass ich mir gerne vieles selbst aneigne, bevor es mir wieder zu langweilig wird ;-). Im Sommer habe ich mir ein Smartphone mit 6 Kameras und allem Pipapo gekauft, um gute Fotos von mir zu machen.

Also ein Kurs muss her, der mir hilft schöne Fotos von mir zu machen.

Den ersten hatte ich bereits besucht. Und den zweiten Kurs wollte ich natürlich bei meiner Masterminderin Alma absolvieren.

Ihre Ausbildung hat sie, wie ich im Podcast erst erfahren habe, vor 25 Jahren in Santa Barbara gemacht. Danach wurde sie in der Schweiz von CEOs und Firmen als Fotografin engagiert und war als Hochzeitsfotografin tätig.

In den letzten Jahren hat sie sich auf Business Women spezialisiert.

Zu ihren Kunden zählen unter anderem Katrin Hill, Sigrun, Claudia Nichterl, Maria Hush, Katarina Lewald, Insa Künkel, Aafke Dijkstra, Uta Nimsgarn, Jeanet Bathoorn, Annika Pelligrini, Sabine van Meenen, Esther De Charon De Saint Germain und ich.

Persönlich kennengelernt habe ich die liebe Alma bereits 2018 bei einem Sigrun Live in Zürich. Immer wieder haben sich seit dem unsere Wege gekreuzt. Sie ist eine wunderbare Frau, die Businessfrauen dabei unterstützt sich ins richtige Licht zu rücken.

Diese Bilder entstanden 2018 bei Sigrun live in Zürich. Damals hatte ich noch keinen Selfiestick und das Posen war mir unglaublich unangenehm.

Bild 1: Cecilia Graf, Esther De Charon de Saint Germain und ich // Bild 2: Sigrun und ich // Bild 3: Jeanet Bathoorn und ich // Bild 4: Maria Husch, Katrin Hill, Esther De Charon De Saint Germain und Sigrun

 

Wie Alma auf die Idee kam den “Sophisticated Selfie for Business Women” zu kreieren

Schon länger, erzählt sie, wuchs die Idee eines Sophisticated Selfie Kurses. Während einer Mastermind Runde in Zürich bei einem Sigrun live, fragte sie die Businessfrauen: Wie kann ich euch als Fotografin helfen?

Die Frauen antworteten mit einem Selfie Kurs. Denn die Selbstständigen, meist Online-Unternehmerinnen wissen, dass jedes Bild eine Message transportiert, so auch ein Selfie.

Die Frauen wollten wissen, wie muss ich mit dem Licht umgehen? Was kann ich tun, damit mein Doppelkinn und meine zu großen Brüste nicht so zur Geltung kommen? Wie muss ich ds Smartphone halten? Und und und.

Das hat ihr gar nicht gefallen. Denn sie wollte doch die Business Frauen fotografieren, sagt sie im Podcast.

Sie wollte die Frauen ins richtige Licht rücken. Ihnen ein Portfolio für die Webseite und die sozialen Kanäle an die Hand geben. Dieses sollte ihnen dabei helfen in ihrem Business zu wachsen und die richtigen Soulmates anziehen. Sie wollte ihnen nicht beibringen, wie man Selfies macht.

Der Grund: Sie hatte bei dem Begriff “Selfie” ein Bild von Chinesen an den Wasserfällen in Island, die mit ihrem Selfie Stick ständig sich und alles andere fotografierten, im Kopf.

2 Jahre dauerte es, bis es endlich soweit war. Auch ich teilte ihr immer wieder in der Mastermind mit: Mach das, der Kurs ist unglaublich wichtig für Businessfrauen. Denn du kannst ihnen dabei helfen gute und anmutige Selfies, auch mal zwischendurch, zu machen und in ihrem Business zu wachsen.

Und endlich war es im Oktober soweit. Sei launchte ihren ersten Online Workshop.

Meine Bilder haben sich seit dem Sophisticated Selfie Kurs um 360 Grad gedreht. Ich freue mich vor allem darüber, dass ich mir nun keinen Kopf mehr machen muss, woher ich Fotos bekomme. Ich kann mich selbst in Szene setzen und greife immer seltener zu Canva Bildern für meine persönlichen Blogbeiträge und Social Media Posts.

Und ja, es ist so, dass wenn ich Bilder von mir teile, ich viel mehr Rückmeldungen und Likes erhalte.

Der nächste Sophisticates Selfie for Business Women startet am 5. Febaruar 2021. Anmelden kannst du dich bis 31. Janaur 2021.

Hier kannst du mehr über den Sophisitcates Selfie for Business Women (Affiliate Link) erfahren.

Alma Johanns ist seit 25 Jahren Fotografin. In den letzten Jahren hat sie sich auf Business Frauen spezialisiert. Sie hat Fotografie in Santa Barbara/ Kalifornien studiert. Ihren Beruf als Fotograin übte sie in der Schweiz aus. Heute lebt und arbeitet Alma wieder in ihrem Heimtaland Island.