Voller Vorfreude ging es gestern in den Adventure Park nach Schaffhausen in die Schweiz. Das ist keine 60 Minuten mit dem Auto von uns entfernt. Die Kinder freuten sich wie Bolle, denn der Adventure Park (Kletterpark) steht bei uns auf dem Familien-Visionboard. Außerdem fanden sie es schön, dass die Großeltern und die Tante mit nach Schaffhausen fuhren.

Wir, meine Kinder und ich, gingen in den Kletterpark und die anderen machten eine kleine Wanderung. Und was ich für meine Kinder und mich mitnehme, darüber schreibe ich in den nächsten Zeilen.

Inhaltsverzeichnis

Hilfe annehmen. Die Einweisung in den Adventure Park.
Die Zipline. Wohoo. Gleich eine Herausforderung.
Irgendwann habe ich los gelassen.
Am Anfang steht der Wunsch

Hilfe annehmen. Die Einweisung in den Adventure Park.

Einen Tag vorher habe ich uns zum Klettern angemeldet und innerhalb kürzester Zeit eine Bestätigung erhalten. Wir waren um ca. 11:00 Uhr dort. Zu dieser Zeit war nocht nicht allzu viel los. Nach dem Bezahlprozess und die Einweisung in das Equipment ging es zur Teststrecke.

Hier konnten wir unsere Fragen stellen und die Mitarbeiter halfen uns, wenn wir fragen hatten. Während der Teststrecke war klar, wie wir die Routen durchlaufen würden. Die Jüngste als erstes, dann die Älteste und dann ich.

Ich konnte bei beiden unterstützen, wenn es um das Sichern ging und falls sie nicht weiterkommen würden. Nach der Teststrecke ging es dann gleich zum Warm up. Je Strecke bnötigten wir ca. 30 Minuten. Kleine Schritte zum großen Ziel: Die Route Panoramaausblick.

Die Zipline. Wohoo. Gleich eine Herausforderung.

Wir fingen mit der einfachsten Route an. Und da kam auch schon die erste Herausforderung. Die Zipline. Wohoo. Natürlich hatten wir sofort Lust darauf. Doch eine kleine Unsicherheit schwingte mit und es war für jeden eine Herausforderung sich einfach in das Seil hängen zu lassen und los zu düsen. Mit der Hand (Handschuhe) zu bremsen. Und die Finger nicht aufzuschürfen.

Mit jedem Abschnitt wurden wir sicherer im Umgang mit der Sicherung. Wir feuerten uns gegenseitig an und waren stolz nach jeder Hürde, die wir meisterten. Bei einem Abschnitt dachte ich mir: Oh Gott, was habe ich hier nur angezettelt und hatte Angst um meine Kinder. Dieser Abschnitt forderte mich selbst, nur vom Zuschauen, heraus. Ich bekräftigte meine Kinder und fühlte die Angst in mir hochkriechen. Ich nahm die Angst liebevoll an. Und als ich dran war feuerte ich mich so an, wie meine Kinder: “Immer schön, das Ziel vor Augen haben.” “Du schaffst das, einfach einen Schritt vor den anderen.” Du bist sicher.” “Schau du hast schon die Hälfte hinter dich gebracht”. “Einfach mega.” Wenn mir jemand zugehört hätte ;-)…

Nach jedem Abschnitt sind wir als Team zusammengewachsen, haben uns gegenseitig vertraut und haben selbst an Vertrauen gewonnen. So viel Vertrauen, dass wir die nächste schwierigere Route selbstbewusst und ohne lang zu überlegen durchliefen.

Irgendwann habe ich los gelassen.

Ab dem Zeitpunkt als wir alle die Sicherung und die Handgriffe aus dem FF konnten durfte die Jüngste los, obwohl ich noch im vorherigen Abschnitt war. Sie fragte mich zuvor und ich stimmte dann auch zu. Einmal haben wir die Position gewechselt, als die Jüngste sich nicht traute sich an die Baumstämme zu hängen und wie ein Affe vom herabhängenden Ast zu Ast zu hangeln. Die Älteste machte es ihr dann vor.

Und dann kam die nächste Route. Wir waren bereits ein eingespieltes Team. Das Sichern war in Fleisch und Blut übergegangen. Sie wollten nicht mehr aufhören und die nächste Runde angehen. Auch ich hätte noch Lust gehabt, doch es waren bereits 2 Stunden vorüber und die Kinder hatten noch nichts getrunken und gegessen. Die Kinder haben noch kein Gefühl dafür, wenn ihnen etwas Spaß macht. Als wir am Start angekommen sind, wo unsere Rucksäcke mit dem Proviant hingen warteten bereits die Großeltern und die Tante auf uns. Die Kinder hatten einen Bärenhunger und Durst. Das große Ziel haben wir nicht erreicht. Doch wir werden den Park wieder besuchen und die Panomramaroute gemeinsam durchlaufen. Darauf freuen wir uns schon.

Am Anfang steht der Wunsch

Auf unserem Familien Visionboard war der Wunsch in den Kletterpark zu gehen. Dann wurde immer wieder über diesen Wunsch gesprochen. Wir haben nach den Möglichkeiten recherchiert und haben uns angemeldet. Es gab keine Ausreden mehr.

Wir hatten uns ein großes Ziel an diesem Tag ausgesucht und sind dem Schritt für Schritt näher gekommen. Wir haben uns am Anfang einweisen lassen. Die Hilfe von Experten geholt, so wurden die Fragezeichen vermieden und wir konnten gleich los legen. Dann sind wir ins TUN gekommen. Haben unsere Ängste angenommen und sind ins kalte Wasser gesprungen. Das hat uns wachsen lassen.  Es hat uns als Team zusammengeschweißt. Wir haben Perspektiven dazugewonnen.

Und so ist es auch mit deiner großen Lebens- und Business Vision. Die Vision beinhaltet Ziele, Wünsche, Träume und Sehnsüchte.  Zu Beginn mögen sie unerreichbar erscheinen. Viele mögen dich vielleicht als Spinnerin darstellen oder dich klein reden. Du wirst vielleicht jegliche Art von Ausreden finden. Du wirst Ängste spüren und dich nicht trauen. Du wirst Angst vor dem Scheitern haben. Doch wenn du es wirklich willst wirst du den ersten Schritt gehen. Du wirst Menschen finden, die dich unterstützen und du wirst dankbar dafür sein. Du wirst deine Erfolge feiern. Du wirst Niederlagen durchqueren und daraus lernen, um noch besser zu werden und dein großes Ziel zu erreichen.

Go for it. Es lohnt sich.

Meine Kinder und ich werden unser großes Ziel erreichen. Da bin ich mir ganz sicher.

Deine Iris

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